Mehr soziale Gerechtigkeit

Mannheim ist eine Stadt, in der seit jeher Menschen aus unterschiedlichen Nationen eine bessere Zukunft suchen

Mannheim ist eine bunte und offene Stadt, in der kein Platz ist für dumpfe Parolen und rechten Populismus. Die große Herausforderung der Asylsuchenden, aber auch der Zuzug von Menschen aus Rumänien und Bulgarien stellt uns vor enorme Aufgaben. Ich kenne die Sorgen der Bevölkerung vor Überfremdung und dem Verlust der eigenen Identität, diese müssen wir Ernst nehmen. Die Menschen auf der Suche nach neuer Heimat bedeuten aber auch eine großartige Chance für unsere Gesellschaft, die wir ergreifen und gestalten müssen.

Integration darf nicht nur eine bloße Floskel sein. Ich setze mich deshalb für eine Willkommenskultur ein, die denen wir jenen in unserer Gesellschaft eine Chance geben, die sich integrieren wollen. Dafür müssen die zahlreichen Hilfestellungen besser koordiniert werden.

Die sozialen Einrichtungen müssen auch in der Zukunft ihre Arbeit verantwortungsvoll und zuverlässig leisten können. Dies will ich ermöglichen, in dem ich mich für die Belange der freien und kirchlichen Sozialträger als auch der Hilfsorganisationen einsetze. Dazu gehören für mich auch neue Gruppen wie „Mannheim sagt Ja!“ oder „Nice to meet you“, die mit ihrer Arbeit unverzichtbar für unser Zusammenleben geworden sind.

Den weiteren Ausbau der Kindergärten und unserer Schulen hin zu Ganztagsangeboten und – dort wo es sinnvoll ist – zu Gemeinschaftsschulen müssen wir weiterhin konsequent vorantreiben, denn Bildung ist die beste Chance zur Integration und zur sozialen Gerechtigkeit.

Aber auch der Arbeit in den Jugendhäusern unserer Stadt müssen wir mehr Aufmerksamkeit schenken, sind sie doch ein wichtiger Bestandteil in unseren Bemühungen zur sozialen Gerechtigkeit. Hier tun wir zu wenig, das möchte ich ändern.